|
...dennoch hab ich diesen Trieb
der traurigen Gedanken lieb...
Einige Wenige haben es am
Morgen nach der großartigen Eröffnung der Paul Hofhaimer Tage
geschafft, sich zu einem morgendlichen Stelldichein im Zeughaus am Turm
einzufinden. Das „frühe“ Aufstehen hatte sich aber gelohnt, denn
sie kamen in den Genuss eines unglaublichen Zusammenwirkens von Violine
und Laute.
Das Gedicht zur Schlaflosigkeit von
Christian Weise in Kombination mit wachen, weckenden Tönen und dann
doch wieder melancholischer, ruhiger Musik fing die Zuhörer in einem
Zustand des Schläfrigseins aber doch nicht schlafen Könnens oder
Wollens ein.
Passend zu dem Motto des Festivals fühlte
man sich beim Zuhören, als würde man auf einer Wolke sitzen und in den
„Himmel gegenüber“ schweben.
|