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Donnerstag, 11. November, 19.00 Uhr - Turm
Freitag, 12. November, 18.00 und 20.00 Uhr - Studio
DER PONGAU IN HISTORISCHEN BILDDOKUMENTEN 
Vom Gasteiner Tal in die Radstädter Tauern
Dokumentarfilm

Filmarchiv Austria, SW, 61 Min. - Einführung zum Film durch Manfred Pascher

Die Sammlung historischer Filmdokumente über den Pongau "Vom Gasteiner Tal in die Radstädter Tauern" führt den historischen Wandel in der Region zwischen den 1920er Jahren und den 1970er Jahren vor Augen. In bewegten Bildern sehen wir das Gasteiner Tal, die Gegend um St. Johann in Pongau, Radstadt und den Weg zum Tauernpass. Die Region präsentiert sich dabei als ein frühes Zentrum des Tourismus, wobei in sehr reizvoller Weise die Anfänge des Wintersports dokumentiert sind. Es kommen auch regionale Brauchtümer und Besonderheiten ins Bild.

Auszug aus dem Film:
Mit dem Postauto in den 1920er Jahren unterwegs von St. Martin am Tennengebirge über Radstadt in Richtung Tauernpass,  vorbei am Volksfest,  Umzug der Bürgergarde, einen Bandltanz, in den späteren 1930er Jahren treffen sich Skiläufer vor dem Hotel Post in Radstadt. Mit einem Raupenschlitten der Post geht es Richtung Tauernpass, weiter zu Fuß in die Berge und von dort in sausender Skifahrt im Pulverschnee abwärts. Viele Radstädter sind auf den Beinen, als 1961 das neue Postamt in Radstadt eröffnet wird.

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Freitag, 12. November, 18.00 Uhr - Turm

LETTERE AL VENTO
Briefe an den Wind - Spielfilm (Preis der Jury, Festival "Der neue Heimatfilm" Freistadt 2004)

I/AL 2002, 84 Min, Albanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln,
R,B: Edmond Budina, K: Tommaso Borgstrom, S: Fiorella Giovanelli, M: Fatos Qerimi, D: Edmon Budina, Yllka Mujo, Bujar Asqeriu, Violeta Trebicka Banushi, Ermela Teli, Adele Budina.

Albanien, irgendwann während der kommunistischen Ära. Ein Taschentuch brennt im Dunkeln, ein Mann bewegt eine Fackel, ein großes Feuer wird sichtbar. Niko, ein Lehrer und Parteisekretär, wacht auf: Was für ein seltsamer Traum war das? Goni, ein Freund Nikos, liebt es, etwas brennen zu lassen, wenn er glücklich ist. Dieses Mal verbrennt er seine Netze und sein Boot. Er wird eingesperrt und entgeht der Todesstrafe nur, weil Niko ihn rettet. Die Freundschaft wird größer. Albanien, irgendwann Jahre nach dem Zerfall des kommunistischen Regimes. Schritte von Soldaten in einer dreckigen Straße. Kaputte Schuhe, zerrissene Kleider, Schlamm. Niko ist gealtert. Niko ist 50 Jahre alt, arbeitslos. Er überlebt nur, weil sein Sohn Mikel ihm aus Italien Geld schickt. Seit langer Zeit hat Niko von seinem Sohn nichts mehr gehört. Warum? 
Die Offenheit, mit der Budina seine Schwierigkeiten in der Erzählweise darstellt, die Kraft der Bilder, die moralische Korrektheit, seine Ethik, lassen die wenigen Defekte eines bewegenden Films, der in den Schulen gezeigt werden müsste, schnell in Vergessenheit geraten. (
Aldo Fittante)

Edmond Budina
Als Schauspieler und Regisseur war Edmond Budina eine emblematische Figur des künstlerischen und politischen Lebens in Albanien. Er veranstaltete unkonventionelle Theaterabende und war Vize-Direktor der Theaterakademie in Tirana und an der Studentenrevolte gegen das kommunistische Regime beteiligt. Seit 1991 lebt er als Fabrikarbeiter in Bassano del Grappa. Die Geschichte seiner Emigration ist abenteuerlich: In den 40-er Jahren studierte sein Schwiegervater, ein Albaner, in Rom. Dort heiratet er eine Römerin. Während einer Albanienreise 1946 schließt das kommunistische Regime die Grenzen. 1991 startet Italien die Operation „C.O.R.A“, die die italo-albanesischen Familien zu reintegrieren versucht. Bei einer dieser Transporte folgt Edmond Budina der Familie seiner Ehefrau nach Italien.


Filmografie:
2002 Lettere Al Vento

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Freitag, 12. November, 20.00 Uhr - Turm 
HIERANKL
Spielfilm
(Bayrischer Filmpreis 2004: beste Schauspielerin; Münchener Festival 2003 „promotional award German film“ für Regie und beste Schauspielerin)
In Anwesenheit von Hans Steinbichler


D 2003, 93 Min, Deutsche Originalfassung
R,B: Hans Steinbichler, K: Bella Halben, S: Christian Lonk, M: Antek Lazarkiewicz, D: Johanna Wokalek, Barbara Sukowa, Josef Bierbichler, Peter Simonischek, Frank Giering, Alexander Beyer

Auf einem Bahnsteig in München steht Lene. Sie muss sich entscheiden: zurück nach Berlin, wo sie lebt, oder in Richtung Süden. Dort, am Rande der Alpen, wohnt Lenes Familie auf dem einsamen Gehöft Hierankl. Seit Jahren hat Lene ihre Familie nicht mehr gesehen. Mit siebzehn ist sie nach einem Zerwürfnis mit ihrer Mutter Rosemarie nach Berlin abgehauen. Jetzt endlich fühlt sie sich stark genug, nach Hierankl zurückzukehren und Rosemarie wieder zu begegnen. Der sechzigste Geburtstag Ihres Vaters Lukas ist ein willkommener Anlass, und Lene wird Paul, ihren Bruder wieder sehen. Sie nimmt den Zug nach Süden. Am gleichen Tag trifft überraschend ein weiterer Gast in Hierankl ein. Goetz Hildebrand, ein gemeinsamer Freund der Eltern aus Studienzeiten. Er taucht nach dreißig Jahren zum ersten Mal wieder auf. Goetz kennt Hierankl noch so, wie Lene es in Erinnerung hat, und er weiß auch, wie es hier vor ihrer Zeit war. Lene hegt sofort tiefe Gefühle für den undurchschaubaren, gut aussehenden Fremden und stürzt sich in eine amour fou, die jedoch eine ungeahnte Kettenreaktion in Gang setzt.

Hans Steinbichler

Geb. 1969, aufgewachsen am Westufer des Chiemsees. Veröffentlichung von diversen Büchern über Alpines und Kultur. 1995 Beginn des Studiums an der Hochschule für Fernsehen und Film, München.


Filmografie
1996 Abstieg; 1996-99 Verspiegelte Zeit – Erinnerungen von A. Schrobsdorff; 1997-98 Mono; 2000 Das Auge der Erinnerung - Ansichten von Slawomir Idziak; 2000 Die Germaniker – Römisch-Deutsche Karrieren; 2002-03 Der Moralist – Vittorio Hösle entdeckt Amerika; 2003 Inseln im Chiemsee; 2003 Hierankl

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Freitag, 12. November, 19.00 Uhr - Studio
WEGE DER HOFFNUNG IM URWALD BRASILIENS
Ein Film über Indios und Österreicher

Brasilien/Österreich 2004, 35 Min,
R/B/S: Claudia Rohrmoser, Co-Autor: Gunter Krömer; K: Boris Böttger; T: Martin Rohrmoser

Zentralbrasilien, 1950
In der „grünen Hölle“, dem undurchdringbaren Regenwaldgebiet des Bundeslandes Mato Grosso, gibt es keinen Flusslauf mehr ohne die Baracken der Gummizapfer. Der dritte Gummiboom ist angebrochen, tausende Arbeiter bevölkern den Wald und kämpfen gegen die Indios, die dort ihr Land verteidigen. Durch die Folgen des Krieges gegen weiße Invasoren sind in den 50er Jahren bereits 80% der Eingeborenenstämme Brasiliens ausgerottet. Allein der österreichische Pater Johann Dornstauder hat den Mut, in diese auswegslose Situation einzugreifen und für den Frieden und das Leben der Indios zu kämpfen.

Zentralbrasilien, 2004
Mehr als die Hälfte des Regenwaldes ist verschwunden. Eine österreichische Reisegruppe macht sich auf den langen Weg, vorbei an den endlosen Weiten der Rodungen, um in den letzten Waldinseln Mato Grossos die Indios des Pater Dornstauder zu besuchen. Beeinflußt vom Druck der Turbo-Agrarwirtschaft stehen diese Indios heute vor der schwierigen Aufgabe, für uns alle den Regenwald zu schützen und sich eine eigenständige Zukunft aufzubauen.

Claudia Rohrmoser

geb. 1977 in Salzburg, schloß im Jahr 2000 mit Diplom ein Studium in Mulitmedia-Art an der FH Salzburg ab. Gegenwärtig studiert sie an der Universität der Künste Experimentelle Mediengestaltung. Seit 2002 unterrichtet sie Experimentelle Animation und Bewegungsanalyse an der FH Salzburg. Neben kommerziellen Auftragsarbeiten im Bereich Bewegtbilddesign und Compositing beschäftigt sie sich vordergründig mit Musikvisualisierung. Als Mitglied des VJ Kollektivs Renegadez tritt sie in diversen Clubs in Berlin, Wien und Salzburg auf und gestaltet Räume mit Bewegtbild. Kürzlich stellten Renegadez in der Galerie 5020 in Salzburg einen Überblick über ihr 5 Jähriges Schaffen aus.


Filmografie

„Kreisen“ Animationsvideo 10 min Juli 2004; „Die Gferers und die Rohrmosers“ Dokumentarfilm, 50 min, August 2003; “Lounge Poetry#3“ Live-Video-Poetry Performance, 45 min, Dez. 2002; “Flimmern“, Audiovisuelles Konzert  12min, November 2002; “Overkill“  Animationsvideo 8 min, Nov 2002; „Umidi Soni Colores“; Animationsvideo, 16 min Juli 2002; “vi_knrz1_tru“, Animationsvideo, 8 min, Nov. 2001; „Bauernkonflikte“ Dokumentation, 45 min, Mai 2001; “Rebirth Jazz”,  30 min. Dokumentation, Februar 1999.

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Samstag, 13. November, 16.00 Uhr - Turm
HIRTENREISE INS 3. JAHRTAUSEND
Dokumentarfilm (Publikumspreis,
Festival "Der neue Heimatfilm" Freistadt 2004)

CH 2002, ca.120 Min, Schweizerdeutsche Originalfassung mit deutschen Untertiteln,
R/B/K/S: Erich Langjahr, M: Hans Kennel mit the alpine experience, the schönbächler sisters, mytha - the contemporary alphorn orchestra, mit: Thomas und Susanna Landis-Giacometti mit den Kindern Antonia, Josa und SelinaMichel Cadenazzi und Bea Ammann

Nach Sennen-Ballade und Bauernkrieg ist Hirtenreise ins dritte Jahrtausend der dritte Film einer Trilogie, in der sich Erich Langjahr mit den elementaren Fragen des Menschen und seiner Existenz auseinandersetzt. Im Zentrum stehen die Fragen nach Identität, Überleben und Zukunft.
Eine der ältesten Kulturformen menschlicher Existenz ist das Hirtentum. In seinem Wesen beinhaltet es bis heute nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern verkörpert eine eigene Lebenshaltung und Weltanschauung. Langjahr wollte das Hirtenleben von heute, am Übergang ins dritte Jahrtausend, kennen lernen. In einer Zeit des Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition und Zukunft ist der Film auch Ausdruck einer eigenen Zerrissenheit.
Die Hirten im Film nehmen ein Leben mit viel Entbehrung auf sich und stellen sich einer Herausforderung, die öfters auch die Grenze ihrer Belastbarkeit erreicht. Sie kommen nicht aus der Tradition des Bäuerlichen, sondern haben diese Lebensform selber gewählt, im Bedürfnis nach der Freiheit, selber etwas Sinnvolles zu tun.


Erich Langjahr
Geboren 1944 in Baar (CH), seit 1971 selbständiger Filmschaffender.
Seit 1977 Mitglied des Verbandes Filmregie und Drehbuch Schweiz.


Filmografie

1978 Morgarten findet statt; 1986 Ex voto; 1990 Männer im Ring; 1996 Sennenballade; 1998 Bauernkrieg; 2002 Hirtenreise ins 3. Jahrtausend

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Wolfram Paulus,       Nadje Vogel


Samstag, 13. November, 18.00 Uhr - Turm
AUGENLEUCHTEN
Spielfilm /
Salzburg Premiere
In Anwesenheit von Hauptdarstellerin Nadje Vogel

A 2004, 90 Min, Deutsche Originalfassung.
R: Wolfram Paulus, B: Kurt Hennrich,  basierend auf einer Idee von Heide Katharina Jansen, in Zusammenarbeit mit Wolfram Paulus, K: Wolfgang Lehner, S: Wolfram Paulus, Roland Freinschlag, M: Peter Valentin, D: Dominik Leeb, Nadja Vogel, Andreas Puehringer, Fritz Egger, Alice Schneider, Christian Schärf, Marie Colbin.

Ein Dorf in Oberösterreich. Der Tod seiner Mutter treibt den zehnjährigen Wastl in die völlige Isolation. Allein im Wald, bei seinen geliebten Tieren, erschafft er sich sein eigenes Universum wo Leben und Sterben keinen Widerspruch darstellt. Sein überforderter Vater und eine engagierte Beamtin des Jugendamtes, versuchen Wastls Panzer zu knacken. Er wehrt sich dagegen. Franziska hilft ihm dabei. Die 16-jährige Adoptivtochter verständnisloser Kleinhäusler träumt davon, Tänzerin zu werden.
Wastl, der bei ihr die verlorene Liebe und Wärme seiner Mutter wieder findet, hilft ihr das nötige Geld für die Ausbildung aufzutreiben, damit er an ihrer Seite sein kann. Je näher sie einander kommen, desto mächtiger wird die Front gegen die beiden: Franziskas Adoptiveltern, die Frau vom Jugendamt und sogar Wastls Vater sind für die Trennung. Nach dem Tod seiner Mutter sieht sich Wastl erneut mit dem Verlust seines liebsten Menschen, Franziska, konfrontiert. Er verzichtet und wenn auch Wastl und Franziska am Ende einander verlieren, sind beide Sieger.


Wolfram Paulus
Jahrgang 1957 - geboren in Großarl, Land Salzburg
1977-82 Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München


Filmografie (Auswahl)
1979 Houng; 1980 Kommen und Gehn; 1985 Heidenlöcher; 1987/88 Nachsaison; 1989/90 Die Ministranten; 1991 Fahrt in die Hauptstadt; 1994 Du bringst mich noch um; 1995 Ein Rucksack voller Lügen; 1997 Rennlauf; 1998/99 Der Schatz der vom Himmel fiel

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Samstag, 13. November, 20.00 Uhr - Turm
LA VIDA QUE TE ESPERA

Das Leben, das dich erwartet - Spielfilm

E 2003, 108 Min, Spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
R: Manuel Gutiérrez Aragón, B: Angeles Gonzalez Sinde, Manuel Gutiérrez Aragon, K: Gonzalo F. Berridi, S: José Salcedo, Rohan Sen, D: Juan Diego, Luis Tosar, Marta Etura, Clara Lago, Celso Bugallo, Víctor Clavijo, Xosé M. Oliveira, José Luis Bernal, Rei Chao, Alfonso Agra

In den Bergen Kantabriens, im Tal Valle del Pas, lebt der Bauer Gildo mit den beiden Töchtern Val und Genia. Gildo ist Witwer, deshalb muss Val den Haushalt führen. Sie melkt die Kühe, kocht für die Familie und kümmert sich um ihre jüngere Schwester, die noch zur Schule geht.
Eines Tages verirrt sich eine von Gildos Kühen auf das Land seines Nachbarn Severo und wird dort von einem Bullen gedeckt. Darüber geraten die beiden Nachbarn in Streit. Schließlich einigt man sich: Wenn das Kalb zur Welt kommt, soll Severo es erhalten. Doch als Val das Neugeborene ein Jahr später beim Nachbarn abliefert, behauptet Severo, es sei nicht das Kalb der verirrten Kuh. Deshalb behält er Val bei sich. Als Gildo auftaucht, um seine Tochter aus dieser Gefangenschaft zu befreien, kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod, bei dem Severo unterliegt.
Bei seiner Beerdigung ist auch Rai, Severos Sohn und Erbe, zugegen, der als Friseur in der Stadt lebt. Val und ihr Vater Gildo sind die Ersten, die ihm kondolieren, und die beiden jungen Leute verlieben sich auf Anhieb ineinander. Allerdings ahnt Rai nicht im geringsten, dass Val die Tochter des Mannes ist, der die Schuld am Tod seiner Vaters trägt.


Manuel Gutiérrez Aragón
Geboren 1942 in Torrelavega, Kantabrien. Staatsexamen an der Philosophischen Fakultät der Universität Madrid. 1970 Abschluss eines Filmstudiums, anschließend Drehbuchautor. 1977 Silberner Bär für Camada Negra. Auch Dramatiker und Bühnenregisseur, Mitte der 90er Jahre Präsident des spanischen Autorenverbandes.


Filmografie (Auswahl)
1973 Habla, Mudita (Die Stumme); 1977 Camada Negra (Schwarze Brut); 1977 Sonambulos (Schlafwandler); 1984 La Noche mas Hermosa; 1994 El Rey del Rio; 2001 Visionarios; 2002 El Caballero Don Quijote

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Samstag, 13. November, 16.00 Uhr - Studio
HANDBIKEMOVIE
Experimentaldokumentation (Großer Preis der Diagonale und Kodak-Filmpreis 2004)


A 2003, 99 Min.,  Martin Bruch

Seit 1992, als bei ihm Multiple Sklerose diagnostiziert wurde, bewegt sich Martin Bruch mit Hilfsmitteln fort. Während des Jahres 2002 filmte er seine Fahrten durch Städte und über Land mit einer Helmkamera, deren Bilder und Töne zumindest eine Annäherung an seine eigene Wahrnehmung liefern.
So befinden sich die Zuschauer von "handbikemovie" inmitten eines Staus auf dem New York Time Square, zwischen Straßenbahn- und PKW-Spuren auf der Wiener Ringstraße oder neben einem Doppeldecker im dichten Verkehr in London. Ringsherum vivriren Motoren, rauschen Reifen auf dem Asphalt, klingt gelegentlich Musik aus den Boxen eines vorbeifahrenden Cabriolets.

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Samstag, 13. November, 18.00 Uhr - Studio
FERN.OST
Dokumentarfilm


A 2004, 50 Min., Deutsche Originalfassung
R: Kurt Hörbst, Hannes Raffaseder, B: Kurt Hörbst, Hannes Raffaseder, Andrea Winkler, K: Kurt Hörbst, Doris Winkler, S: Kurt Hörbst, M: Hannes Raffaseder, PA: Michaela Duschlbauer; mit: Sigi Atteneder

Der Film fern.OST gibt keine Antwort auf die Frage: Was ist Hongkong? - Aber er spürt den Eindrücken nach, die das Leben in dieser Stadt erwecken kann.
Anlass und Ausgangspunkt dieser Erkundung bietet der Linzer Architekturstudent Sigi Atteneder, der mehrere Monate in Hongkong verbrachte. Sein subjektives Erleben der Stadt ändert sich in dem Maß, in dem es ihm gelingt, einen eigenen Rhythmus in ihr zu finden, sich mit der neuen Umgebung anzufreunden, einen Alltag zu etablieren. Der Aufenthalt an einem fremden Ort fordert eine Auseinandersetzung mit der ‚eigenen Fremde‘ und Fremdheit hervor. fern.OST streift in Bild, Ton und Text durch die Möglichkeiten des Fremdseins.


Kurt Hörbst
geb. 1972 in Apfoltern, Ausbildung an der Fernmeldeschule in Graz, 1992-1995 Besuch der Prager Fotoschule, seit 1996 Unterrichtstätigkeit an der Prager Fotoschule in Österreich, Lehrauftrag für Fotografie an der Kunstuniversität Linz, zahlreiche Ausstellungen und Projekte.

Hannes Raffaseder

geb. 1970 in Freistadt, Studium Nachrichtentechnik an der Technischen Universität und Computermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Unterricht in Komposition, Improvisation und Klavier, Lehrauftrag für Audiodesign an der Fachhochschule Hagenberg, lebt als freischaffender Komponist in Wien und Freistadt.

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Samstag, 13. November, 19.00 Uhr - Studio
GENESIS
Spielfilm / Uraufführung
In Anwesenheit von Christoph Gripentrog und Martin Mannsberger


A 2004, R/B: Martin Mannsberger, Christof Gripentrog, ca. 88 Min.
Darsteller: Richard Mannsberger, Andreas Schreiner, Katja Lackner, Martin Mannsberger, Nina Berner, Florian Buchsteiner.

Zur falschen Zeit am falschen Ort begegnet Akin, der Ausländer, Romeo und dessen Freundin und schlägt die beiden scheinbar grundlos nieder. Auf Romeos Suche nach einer Antwort treffen zwei Welten aufeinander, die trotz der großen Differenzen einige  Gemeinsamkeiten aufweisen, am Ende aber dennoch aneinander zerbrechen. Mit radikaler Bildsprache und ungewöhnlichem Handlungsablauf zeigen die Jung-Regisseure eine mit Filmzitaten gespickte Parabel über Religion, Rassismus, Gewalt, Liebe, Stolz und Rache.

Christoph Gripentrog
geb. 1985, Volks- und Hauptschule und BORG in Radstadt, erstes Filmprojekt mit Martin Mannsberger Sommer 2003, dzt. Studium für Geschichte und Archäologie
Martin Mannsberger
geb. 1984, Volks- und Hauptschule in Radstadt, Polytechn. Schule in Altenmarkt, Lehrausbildung in Radstadt, dzt. Zivildiener beim Roten Kreuz in Radstadt 

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Samstag, 13. November, 21.00 Uhr - Studio
HIP & FUN

BEACHVOLLEYBALL-TURNIER EBEN
A 2004, Regie: Albert Bieder, ca. 10 Min

Das Filmprojekt entstand im Rahmen des 1.Ebener Beachvolleyball-Turniers am 24.und 25.Juli 2004 und gibt einen kleinen Einblick in die junge dynamische Pongauer Hobbybeachvolleyball-Szene.

Albert Bieder
, geb. 1982, wohnhaft in Eben /Pg., seit Oktober 2003 Student der FH-Joanneum Graz, Studiengang Informations-Design

LATERNA MAGICA

A 2004, DNS productions, ca 30 Min.

Skateboarding featuring: Zivko Brtan, Ralf Marl, Flo Mausser, Toni Nebel, Rene Pfingstl and many more...  www.laternaskate.com

MOTEL MAMA SHORTS
A 2004, Motel Mama , ca. 10 Min

Animation 3 Kurzfilme  
www.motelmama.com

RED BULL HIGHWAY INVASION

A 2004, d:vision communication, ca 10 Min

Dokumentation, Skateboard Foto- und Videoshooting
(Semmeringtunnel, 6. Oktober 2004)   www.dvsn.at 

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