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Dienstag 29. April 2025 - Dienstag 20. Mai 2025
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Barbara FRISCHMUTH „VERSCHÜTTETE MILCH“
In Erinnerung an die große Österreichische Schriftstellerin BARBARA FRISCHMUTH (geboren Juli 1941 Altaussee – gestorben 30. März 2025 Altaussee)
„VERSCHÜTTETE MILCH“, Roman, Aufbau Verlag, 2019
Von der Magie, dem Unerklärlichen und der Verlorenheit einer Kindheit.
Groß ist die Welt, aber weit entfernt, glaubte die Kleine. Doch der Krieg erreichte selbst den abgelegenen Ort und ihre Familie. In dem arglosen Blick eines Mädchens wird die Kindheit an einem Ort lebendig, an dem Heil und Unheil Tisch an Tisch zur Sommerfrische saßen. Als es die Klosterschule verließ, endete auch die Kindheit. Aber Fotos und Erzählungen locken die Zeitstimmung und eine besondere Familiengeschichte hervor.
»Ein zu Literatur gewordener Rückblick auf ihre Kindertage in Altaussee während des Zweiten Weltkriegs und danach – erfüllt von erlebter und erzählter Zeitgeschichte.« ORF
Nach ihrem von der Kritik hochgelobten Debüt »Die Klosterschule« und dem Roman »Das Verschwinden des Schattens in der Sonne« wurde sie vor allem mit der zauberhaften und verspielten Sternwieser-Trilogie bekannt, der die Demeter-Trilogie folgte. Neben weiteren Romanen wie »Die Schrift des Freundes«, »Der Sommer, in dem Anna verschwunden war«, »Vergiss Ägypten«, »Woher wir kommen« und »Verschüttete Milch« veröffentlichte sie u. a. Erzählungen und Essays. »Der unwiderstehliche Garten« war das vierte ihrer literarischen Gartenbücher.
Barbara Frischmuth
geboren 1941 in Altaussee, Steiermark, und daselbst 2025 gestorben, studierte ab 1959 zunächst Englisch und Türkisch, dann Ungarisch und Türkisch (Dolmetscherin) an der Universität Graz, erhielt 1963 ein Dolmetsch-Diplom in Türkisch und 1964 einen Abschluss als akademisch geprüfte Übersetzerin, 1964-66 studierte sie Orientalistik in Wien. Ab 1966 war sie hauptberuflich als Schriftstellerin und Übersetzerin tätig. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen. In ihren Erzählungen, Romanen und Theaterstücken setzte sie sich mit der Situation der Frau in der Arbeitswelt auseinander und behandelte die Begegnung von orientalischer und westlicher Kultur. Darüber hinaus hat sie zahlreiche Werke aus dem Englischen und Ungarischen übersetzt. Bilder: Aufbau Verlag / Literaturverlag Droschl
Das Buch haben wir bei der Radstädter Buchhandlung Wallig bestellt, ab 29. April 2025 stehen im offenen Bücherschrank am Stadtplatz in Radstadt 10 Exemplare zur Verfügung.
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